Top oder Flopp

Kaum zu glauben. Vor knapp zweieinhalb Jahren kam ich völlig überraschend zu einem iPod Touch. Ich gewann bei einem großen Versandhaus so ´ne Art Preisausschreiben. Seitdem ist mein iPod mein täglicher Begleiter. Ich liebe es, einfach ständig meine Lieblingsmusik, meine Lieblingsfilme, meine Lieblingsbilder und meine Lieblingsapps bei mir zu haben. Auch wenn ich nicht ständig die Lieblingsmusik hören, die Lieblingsfilme u. –bilder schauen und die Lieblingsapps nutzen „muss“. Und über WLan problemlos kurz ins Internet zu können um beispielsweise die Fußballbundesligaergebnisse nachzusehen ist auch was Feines. Dazu begann ich mich nach und nach auch für die ganze iPod-Welt zu interessieren. Hin und wieder stöbere ich auch etwas bei Apple und mache mich schlau, was sich so tut auf dem Markt, was es so Neues gibt oder bald geben wird. Manchmal poste ich iPod-Erfahrungen auf facebook. Und neulich hatte ich’s sogar besonders gut: An einem Wochenende hatte mein Schwager seinen brandneuen iPad dabei. Eine Art iPod Touch in groß. Ich durfte ihn (den iPad, nicht den Schwager!) ein paar Mal benutzen. Und staunen, was die Technik heute alles so möglich macht.

Vor ein paar Wochen nun während einer großen christlichen Konferenz wurde es dann ganz krass. Ich übernachtete mit ein paar Teens in einem Raum mit Isomatte und Schlafsack. Irgendwann „erwischen“ sie mich mit meinem iPod. Ihre Augen funkeln. Sie sind begeistert. Schnell wird das „Wunderding“ zum Gesprächsthema Nr. 1 und dann natürlich herumgereicht und immer wieder zum Spielen genutzt – auch noch am nächsten Morgen.

Keine Ahnung, ob Du so einen iPod, einen iPad oder ein iPhone Dein Eigen nennst. Keine Ahnung, ob diese High-Tec-Teile Dir überhaupt etwas bedeuten. Aber man kommt ja heutzutage kaum noch daran vorbei. In der Werbung oder aber im Bekanntenkreis hat immer jemand so was dabei. Und vielleicht bist Du ja auch so drauf wie ich. Bist fasziniert von den kleinen, hübschen Geräten und sparst auf ein bestimmtes Modell und lechzt den Erscheinungstag herbei. - Eins ist in jedem Fall klar: Wer sich länger mit der Materie beschäftigt, kapiert irgendwann, dass diese Glamour-Welt nicht nur sehr teuer, sondern auch furchtbar schnelllebig ist. Was eben noch top-aktuell war ist eine kleine Zeit später schon nicht mehr up-to-date. Eben noch interessant, hipp und begehrt – dann auf einmal „Schnee von gestern“ und ausrangierreif. Ehrlich gesagt, als iPod, iPad oder iPhone hätte ich da so meine Selbstwertkrise.

 

Du kennst das Gefühl hat, wenn man den Eindruck hat, man ist überhaupt nicht (mehr) angesagt? Wenn man sich selbst up-daten, auswechseln oder gar wegwerfen möchte? Wenn Du spürst: Bei anderen geht die Post ab, aber doch nicht bei Dir selbst. Und wenn man dann eben nicht raus kann aus seiner Haut. Wenn einem kein Steve Jobs hilft. Man kann sich nicht einfach austauschen lassen und dann neu und hochglänzend für Aufsehen und Anerkennung sorgen. Du bleibst Du selbst. Nicht nur die Schokoladenseiten, sondern auch die Kratzer und Sprünge gehören zu Dir. Ob Du willst oder nicht.

Die Bibel ist voller Zusprüche. Einen habe ich heute für Dich:

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jes. 43,1)

Damit stellt sich niemand geringeres als der allmächtige Gott, der Chefentwickler höchstpersönlich, krass zu Dir. Damit drückt er unmissverständlich aus: „Du gehörst zu mir und ich zu Dir. Du bist nicht irgendwann austauschbar oder überholt. Du bist nicht irgendwann uninteressant und wegwerfreif für mich. Im Gegenteil. Ich möchte Dich ständig bei mir haben, denn ich bin nämlich fasziniert von Dir. Ich warte nicht auf’s bessere, neue „Modell“. Nein. DU bist und bleibst MEIN Modell. Dich will ich haben. So wie Du bist. Mit Dir will ich für immer zusammen sein.“ – Boah. Das muss man erst mal sacken lassen.

Übrigens:  Der Zuspruch „Fürchte Dich nicht!“ zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel. Und er findet seine Zuspitzung in Jesus. In ihm wurde das Wort Fleisch. Gott hat nicht nur „Fürchte Dich nicht“ gesprochen. Nein, er ist selber auch „Fürchte Dich nicht“ geworden. Deswegen: Es mag vielleicht neuere oder attraktivere Modelle als Dich geben. Du magst an Dir zweifeln. Für den allmächtigen Gott bist und bleibst Du sein Typ. Er will gerade Dich. Und Du warst ihm so teuer und so wertvoll, dass er für Dich am Kreuz starb.

Es ist wunderbar sich an so manchem technischen Meisterstück in unserer Zeit zu erfreuen. Aber es ist noch wunderbarer mit einem Gott durchs Leben zu gehen, dem ich überaus wertvoll bin. Diesem Gott möchte ich vertrauen und mein Leben mit ihm Leben.

 

Tipp: Entdecke auch im Video weiter unten, was Myriam erlebt hat. Sie wollte auch zu den Coolen und angesagten gehören. Dafür hat sie einiges ausprobiert. Erfahre, was sie glücklich gemacht hat.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "echt.stressfrei" 365 Alltagsgedanken für Junge Erwachsene. Orginaltitel des Beitrags "Du bist Gottes Typ".

Das Buch gibt es im born-Verlag. Sehr zu empfehlen!

SHINEambassador Myriam

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